Frauen 1 der HSG Bargau-Bettringen mit Niederlage im letzten Saisonspiel
Handball Oberliga: Im letzten, für die Roten Löwinnen unbedeutenden Saisonspiel musste sich das Team von Trainer Klaus Schwenk am Sonntag in der Kurt-App-Halle des VfL Pfullingen mit 29:25 (18:10) geschlagen geben. Lange Zeit sah es nach einer Klatsche für die Gäste aus. Erst nach 35 Minuten gelang es den Gmünder Vorstädterinnen, das Ergebnis versöhnlicher zu gestalten.
Die Vorzeichen waren alles andere als günstig. Die HSG musste die Reise in den Landkreis Reutlingen mit einem stark dezimierten Kader antreten. Mit Finnja Fuchs, Mailin Fuchs, Anne Berger, Laura Emele, Jule Stütz und Annika Krieg standen zahlreiche Spielerinnen nicht zur Verfügung. Dazu kam der Umstand, dass die Frauen 2 fast zeitgleich spielten. Dennoch war sich die HSG der sportlichen Bedeutung der Partie bewusst und versuchte trotz der schwierigen personellen Situation alles, um eine spielfähige und konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen. So verstärkten Lena Stadelmaier und Emma Riek das Team, sodass man schließlich mit acht Feldspielerinnen den Weg nach Pfullingen antreten konnte.
Während das Spiel für die Roten Löwinnen keine große Auswirkung auf die Abschlusstabelle mehr hatte, sah es bei den Gastgeberinnen ganz anders aus. Das Team um Trainer Sebastian Krüger benötigte einen Punkt, um den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen.
Entsprechend motiviert gingen die Gastgeberinnen zu Werke. Bis zum 3:3 in der 8. Spielminute konnte die HSG das Spiel noch ausgeglichen gestalten. Dann gelang es den Gastgeberinnen, ihr gefürchtetes Tempospiel aufzuziehen. Die sich nun häufenden Ballverluste im Angriffsspiel der Roten Löwinnen wurden konsequent bestraft. Nach 22 Minuten stand eine ernüchternde 12:6-Führung für den VfL Pfullingen auf der Anzeigetafel. Durch zwei Tore der Gastgeberinnen in den letzten 13 Sekunden der ersten Halbzeit konnte der für Pfullingen beruhigende Sechs-Tore-Vorsprung mit in die Kabine genommen werden.
Nun galt es für beide Teams, noch einmal alle Körner für die letzten 30 Minuten der Saison zu sammeln. Die Gastgeberinnen kamen besser aus der Kabine und konnten mit einem Vier-Tore-Lauf in der 36. Minute den 22:10-Führungstreffer erzielen. Ein Debakel für die Roten Löwinnen schien sich anzubahnen. In der Folge fand die HSG aber immer besser ins Spiel und kam Tor um Tor heran. Nach 60 Minuten stand jedoch die 29:25-Niederlage für die Roten Löwinnen und der Klassenerhalt für den VfL Pfullingen fest.
In der Endabrechnung belegen die Frauen 1 der HSG nun mit 31:17 Punkten einen grandiosen 4. Tabellenplatz. Vor Saisonbeginn hätte mit einem solchen Ergebnis niemand gerechnet. Die Spielerinnen und das Trainerteam bedanken sich bei ihren treuen Fans für ihre großartige Unterstützung über die komplette Saison.
Es spielten: Laura Waldenmaier, Lucy Linder (beide Tor); Anja Schwenk (11/3), Melina Wamsler (6), Jana Dammenmiller (2), Maya Hartmann (2), Emma Riek (2), Linda Barthle (1), Leonie Riek (1), Lena Stadelmaier
Trotz Niederlage: M1 der Roten Löwen blickt auf erfolgreiche Saison zurück
Zum letzten Saisonspiel der Landesliga mussten sich die Männer 1 der HSG Bargau/Bettringen auswärts bei der Hbi Weilimdorf/Feuerbach geschlagen geben. In einer Partie zweier grundsätzlich ebenbürtiger Mannschaften fehlte den Roten Löwen an diesem Tag über weite Strecken die letzte Konsequenz und Spannung, um auswärts etwas Zählbares mitzunehmen. Besonders bitter: Trotz phasenweise guter Ansätze und einer im Vergleich zu den Vorwochen verbesserten Abwehrleistung gelang es der HSG nicht, dem Spiel dauerhaft ihren Stempel aufzudrücken.
Dabei starteten die Gäste ordentlich in die Begegnung. Vor allem defensiv zeigte sich die Mannschaft deutlich stabiler und aggressiver als noch in einigen vergangenen Spielen. Immer wieder gelangen Ballgewinne und schnelle Gegenstöße, durch die sich die HSG zunächst im Spiel halten konnte. Auch das Tempospiel funktionierte phasenweise gut und sorgte dafür, dass die Begegnung zunächst ausgeglichen verlief.
Im weiteren Verlauf der Partie schlichen sich jedoch erneut zu viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten ins Angriffsspiel der Roten Löwen ein. Mehrere einfache Ballverluste verhinderten, dass sich die Gäste entscheidend absetzen konnten. Gleichzeitig fehlte in manchen Situationen die letzte Entschlossenheit, sowohl im Abschluss als auch in den direkten Duellen. Weilimdorf/Feuerbach nutzte diese Schwächephasen konsequent aus und erspielte sich zunehmend Vorteile.
Trotzdem blieb die HSG durch großen Einsatz und starke Torhüterleistungen weiterhin in Schlagdistanz. Besonders Marc Leibner zeigte in seinem letzten aktiven Spiel nochmals eine hervorragende Leistung und hielt seine Mannschaft mit zahlreichen Paraden lange im Rennen. Immer wieder gelang es ihm, klare Torchancen der Gastgeber zu entschärfen und seiner Mannschaft damit die Möglichkeit zu geben, zurück ins Spiel zu finden.
In der Schlussphase fehlte den Roten Löwen letztlich jedoch die letzte Konsequenz, um das Spiel nochmals zu drehen. Die Gastgeber agierten abgeklärter und nutzten die Fehler der HSG konsequent aus. So musste sich die HSG am Ende in ihrem letzten Saisonspiel geschlagen geben.
Trotz der Niederlage blickt die Mannschaft insgesamt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Als Aufsteiger belegte die HSG am Ende mit 23:21 Punkten einen starken sechsten Tabellenplatz in der Landesliga und erreichte das wichtigste Ziel der Saison frühzeitig: den sicheren Klassenerhalt. Nach dem Aufstieg über die Relegation im vergangenen Jahr etablierte sich die junge Mannschaft erfolgreich in der neuen Liga.
Neben dem sportlichen Abschneiden wird die Saison auch wegen der Feierlichkeiten rund um „100 Jahre SGB-Handball“ in Erinnerung bleiben. Ein besonderes Highlight war dabei das Spiel gegen die DHB-Allstars mit ehemaligen deutschen Handballprofis wie Henning Fritz.
Zum Saisonende beenden zwei altgediente Spieler zumindest ihre aktive Spielerkarriere. Torwart Marc Leibner verabschiedet sich in den Handballruhestand.
Für Felix Krieg heißt es „Thank you for the Music“, denn die M1 muss sich nicht nur nach einem neuen Musikwart umsehen, sondern auch Krieg als Spieler verabschieden. Er bleibt dem Handball und der HSG jedoch in seiner neuen Funktion als Trainer der Frauen 1 eng verbunden.
Nicht nur Spieler beenden ihre Karriere: Auch Co-Trainer Timo Betz legt sein Amt mit dem Ende dieser Saison nieder.
In der kommenden Saison wollen die Roten Löwen ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen, die junge Mannschaft weiterentwickeln und sich dauerhaft in der Landesliga etablieren. Die Mannschaft bedankt sich bei allen Fans und Sponsoren, die sie über die gesamte Saison hinweg – sowohl in den heimischen Hallen als auch auswärts – unterstützt haben.
Noah Hartmann, Marc Leibner (beide Tor) Jonas Schwenk (6), Jonas Schmutzert (5), Simon Rott (4), Manuel Menz (3), Marco Wendisch (3), Sascha Friedel (2), Manuel Stelzer (2), Lennard Sonnentag (1), Tim Stadelmaier (1), Jannik Stängle (1), Florian Kraft, Florian Krazer, Felix Krieg, Benedikt Ocker
Schwieriger Saisonabschluss gegen den Meister
Im letzten Saisonspiel mussten sich die Frauen 2 der HSG Bargau/Bettringen beim bereits feststehenden Meister MTV Stuttgart deutlich mit 33:18 (14:9) geschlagen geben.
Dabei starteten die roten Löwinnen durchaus ordentlich in die Partie. In der Anfangsphase begegnete man dem Favoriten auf Augenhöhe und konnte den Rückstand zwischenzeitlich immer wieder gering halten, teilweise sogar bis auf ein Tor verkürzen. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich jedoch mehr und mehr technische Fehler ins Spiel der HSG ein, zudem fehlte im Abschluss oft die nötige Konsequenz. Der MTV Stuttgart nutzte diese Schwächen konsequent aus und setzte sich bis zur Halbzeit auf 14:9 ab.
Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Löwinnen nicht mehr richtig zurück ins Spiel. Die Fehlerquote blieb hoch, während die Gastgeberinnen ihre Chancen effizient nutzten und den Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Vor allem in der zweiten Hälfte zeigte der Meister seine Klasse und zog Tor um Tor davon. Eine Serie mehrerer Treffer in Folge sorgte schließlich für die Vorentscheidung.
Im weiteren Verlauf machte sich zudem bemerkbar, dass der HSG auf einigen Positionen die Wechselmöglichkeiten fehlten. Die Kräfte ließen nach – sowohl körperlich als auch mental. Die Partie war von einer hohen körperlichen Intensität geprägt.
Am Ende steht eine deutliche 33:18-Niederlage zum Saisonabschluss. Trotz des Ergebnisses blicken die roten Löwinnen auf eine intensive Spielzeit zurück, die sie als Team gemeinsam beendet haben. Ein besonderer Wunsch gilt abschließend allen angeschlagenen Spielerinnen: schnelle und vollständige Genesung.
Es spielten: Lea Obradovic (Tor), Pia Schwenk (3), Lina Weber (3), Alicia Grünauer (2), Alina Haag (2), Franziska Liller (2), Jannica Moebert (2), Sarah Bothner (1), Ida Bulling (1), Luisa Schwenk (1), Benita Seitz (1), Marie Lange
Qualifikation der weiblichen D-Jugend
Am Sonntag, den 3. Mai, stand für die beiden Mannschaften der weiblichen D-Jugend das Qualifikationsturnier in Winterbach an. Nach nun sechs Wochen Vorbereitungszeit war das Ziel, sich mit beiden Teams in der vorab gemeldeten Liga zu beweisen.
Die D1 ging überwiegend mit Spielerinnen aus dem älteren Jahrgang ins Rennen. Sie wurden vom Trainerteam vorab für die Qualifikation in die Bezirksoberliga, welche für die D-Jugend die höchstmögliche Liga darstellt, gemeldet. Dass dies die richtige Entscheidung war, zeigten die Mädels direkt im ersten Spiel. Mit einem souveränen Sieg gegen die HSG Ca-Mü-Max (20:0) setzten die Roten Löwinnen direkt ein Ausrufezeichen. Auch das zweite Spiel gegen die TSF Ditzingen konnten die Mädels aus Bargau-Bettringen souverän für sich entscheiden (0:13). Die Partien gegen das HT Heckengäu (16:4) und die SF Schwaikheim (3:12) endeten ebenfalls mit einem deutlichen Sieg für die HSG Bargau-Bettringen. Am Ende des Turniertages fand man sich so auf dem ersten Tabellenplatz der Gruppe 4 des Qualifikationsturniers wieder und freut sich auf die anstehende Saison.
Die D2 startete mit weniger Erfahrung in das Turnier. Für viele der Mädels war es das erste richtige Spiel in der D-Jugend. Denn erst sechs Wochen zuvor kamen sie frisch aus der E-Jugend und mussten sich zunächst noch an die neue Spielform gewöhnen. Doch auch hier konnte sich das Trainerteam bereits über die ersten Trainingserfolge freuen.
Sie traten in der Gruppe 3 des Turniers mit dem Ziel, sich für die Bezirksliga zu qualifizieren, an. Im ersten Spiel gegen die HSK Urbach/Plüderhausen traf man auf einen Gegner auf Augenhöhe. Dennoch konnten die Mädels die Partie mit einem Spielstand von 11:9 für sich entscheiden. Im zweiten Spiel gegen den TSV ALLOWA taten sie sich schwer und ließen vor allem zu viele Chancen liegen. Daher musste man sich am Ende mit 10:6 geschlagen geben. Beim dritten Spiel gegen die JSG Ha-Ru-We verschliefen die Roten Löwinnen den Start. Am Ende reichte es trotz eindrucksvoller Aufholjagd nicht mehr für einen Ausgleich, sodass man sich auch hier knapp (10:9) geschlagen geben musste. Dafür gaben die Mädels der D2 im letzten Spiel des Tages nochmal alles und belohnten sich mit einem Sieg gegen den SV Leonberg/Eltingen (15:9). Am Ende fand sich die Mannschaft der D2 auf dem dritten Tabellenplatz ihrer Gruppe wieder und blickte auf einen erfolgreichen Spieltag, an dem vor allem viel Spielpraxis gesammelt werden konnte, zurück.
Das Trainerteam ist mit der Leistung der Mädels sehr zufrieden und stolz auf die bereits gemachten Fortschritte. Nun gilt es, weiter dranzubleiben und im Training Vollgas zu geben, sodass wir im Herbst in eine erfolgreiche Saison starten können. Wir freuen uns darauf!
Es spielten: Amelie Rothbauer, Eva Bolgert, Line Klotzbücher (Tor); Nora Rodic, Lucy Paul, Linda Predan, Anne Balint, Malina Maric, Luzi Raab, Emilia Ostermann, Hannah Fauser, Jamila Semmo, Emma Paulus, Juna Miersch, Selina Heilig, Emma Rothbauer, Emelie Schaupp, Marie Abele, Emily Reißmüller, Chiara Müller, Pia Kurz, Theresa Krieger, Noelly Kälberer, Ida Treutler, Elisa Giallorenzo, Leonie Ebert