100 Jahre SGB Handball - 📅 24. – 26. April 2026 - Weitere Infos

Berichte 11. April 2026

Veröffentlicht am: 17.04.2026

Frauen 1 der HSG Bargau-Bettringen unterliegen dem TV Gerhausen

Handball-Oberliga: Am Samstag erwischten die Roten Löwinnen in der Bargauer Feinhalle einen völlig gebrauchten Abend und unterlagen nach einer schwachen Vorstellung den Frauen 1 des TV Gerhausen. Gegen den Tabellenvorletzten musste das Team von Trainer Klaus Schwenk eine unnötige 23:28 (16:16)-Heimniederlage einstecken. Mit der Niederlage verspielte sich die Mannschaft auch die letzte theoretische Chance auf Relegationsplatz 2.

Die Roten Löwinnen mussten studienbedingt auf ihre Rückraumspielerin Mailin Fuchs verzichten. Der Ausfall sollte sich im Laufe der Partie vor allem im Angriffsspiel der Gastgeberinnen bemerkbar machen.

Das Team um Kapitänin Anja Schwenk hatte sich für die beiden ausstehenden Heimspiele viel vorgenommen und wollte zuhause keinen Punkt mehr abgeben. Entsprechend begannen die Roten Löwinnen stark und gingen schnell durch zwei Tore von Melina Wamsler mit 2:0 in Führung. Der Zwei-Tore-Vorsprung konnte bis zum 5:3 gehalten werden und das Spiel schien den erwarteten Verlauf zu nehmen. Vor allem die überragende Linksaußen der Gäste, Matea Mazurin, hatte jedoch an diesem Abend etwas dagegen. Allein acht der ersten neun Tore des TV Gerhausen gingen auf ihr Konto. Am Ende der Partie war sie mit 17 Toren die überragende Akteurin des Abends. So ließen sich die Gäste vom Blautopf im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts nicht abschütteln und erzielten zehn Sekunden vor dem Pausenpfiff den 16:16-Ausgleich.

Die Pausenansprache war entsprechend deutlich und die Zuversicht auf eine bessere zweite Hälfte war groß. Allerdings lief an dem Abend vor allem im Angriffsspiel der Roten Löwinnen nichts zusammen. Ab dem Seitenwechsel liefen die Gmünder Vorstädterinnen einem Rückstand hinterher, der in der 45. Spielminute beim 18:23-Zwischenstand gar auf fünf Tore angewachsen war. Mit zunehmender Spieldauer haderte man im HSG-Lager mit einigen Schiedsrichterentscheidungen. Die eigenen Angriffe wirkten unkonzentriert und wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Immer häufiger kam es zu unbedrängten und unnötigen Fehlpässen. So stand nach 60 Minuten eine so überraschende wie deutliche 23:28-Heimniederlage auf der Anzeigetafel.

Unmittelbar nach dem Spiel war die Enttäuschung bei den Gmünder Vorstädterinnen groß. Das Team wollte den zahlreichen und treuen Fans im vorletzten Heimspiel der Saison noch einmal begeisternden Handball präsentieren. Stunden nach dem Spiel kehrte dann aber schnell die Zuversicht zurück. „Mund abwischen und weiter geht’s. Durch dieses eine schwache Spiel wollen wir uns nicht unsere sensationelle Saison in der Handball-Oberliga vermiesen lassen“, so Torhüterin Lucy Linder.

Am kommenden Wochenende steht für das Team um Kapitänin Anja Schwenk die weite Auswärtsfahrt in den Landkreis Freudenstadt zum HB Kinzigtal an. Am Samstag um 18 Uhr treffen die Roten Löwinnen in der Sporthalle Sulzberg in Alpirsbach auf einen weiteren Gegner aus dem Tabellenkeller, den sie nach den Erfahrungen vom Samstag nicht unterschätzen sollten. Der Saisonhöhepunkt folgt dann eine Woche später. Zum 100-jährigen Handballjubiläum der SG Bettringen treffen die Frauen 1 der HSG auf den TSV Köngen. Dabei hat das Team das feste Ziel vor Augen, seinem treuen Heimpublikum zum Saisonabschluss sein wahres Leistungsvermögen zu präsentieren.

Es spielten: Laura Waldenmaier, Lucy Linder – Anja Schwenk (9/3), Maya Hartmann (4), Leonie Riek (4), Melina Wamsler (3), Annika Krieg (1), Jana Dammenmiller (1), Linda Barthle (1), Finnja Fuchs, Laura Emele, Jule Stütz, Anne Berger, Emma Riek


Männer 1 unterliegen dem amtierenden Meister HC Oppenweiler/Backnang

Die HSG Bargau-Bettringen unterlag zuhause dem amtierenden Meister HC Oppenweiler/Backnang nach einem hart umkämpften Spiel mit 34:38.

Der HC Oppenweiler/Backnang, amtierender Meister, erwischte einen starken Start in die Partie und legte bereits in den ersten 15 Minuten mit 11 Treffern den Grundstein für eine frühe Führung (8:11). Vor rund 100 Zuschauern in der Feinhalle Bargau ließ sich die Gastmannschaft diesen Vorsprung bis zur Halbzeit nicht mehr nehmen und ging mit einem Drei-Tore-Polster in die Kabine (18:21).

Auch wenn sich das Spiel über weite Strecken ausgeglichen gestaltete, zeigte die HSG Bargau-Bettringen großen Kampfgeist und arbeitete sich immer wieder bis zum Ausgleich heran. Dennoch gelang es dem Team nicht, die Partie komplett zu drehen.

So blieb das Duell bis in die Schlussphase spannend, ehe sich der HC Oppenweiler/Backnang letztlich durchsetzte und den intensiven Schlagabtausch mit 38:34 für sich entschied.

Es spielten: Manuel Menz (7), Jonas Schmutzert (6), Jonas Schwenk (6), Florian Krazer (4), Simon Rott (3), Manuel Stelzer (3), Lennard Sonnentag (2), Felix Krieg (1), Jannik Stängle (1), Marco Wendisch (1), Fabian Barth, Noah Hartmann, Florian Kraft, Marc Leibner, Tim Stadelmaier, Jonathan Berninger


Frauen 2 der HSG Bargau-Bettringen besiegen den TV Aldingen mit 31:21

Die HSG Bargau-Bettringen zeigte in ihrem Spiel gegen den TV Aldingen eine konzentrierte und starke Leistung vor heimischem Publikum. Anfangs lieferten sich beide Mannschaften ein eher ausgeglichenes Duell. In den ersten 15 Minuten konnte sich keine Mannschaft richtig absetzen und so stand es 6:6. Bis zur Halbzeitpause konnten sich die Frauen 2 der HSG mit einer 14:9-Tore-Führung absetzen.

In der zweiten Halbzeit fanden die Spielerinnen des TV Aldingen keinen Spielfluss mehr, viele Torchancen wurden nicht genutzt und sie hatten viele technische Fehler. Dafür zeigte die HSG eine hervorragende Leistung und baute sich eine Torserie von neun Treffern auf. Diesen Vorsprung konnten die Frauen der HSG Bargau-Bettringen auf zehn Tore erhöhen und gewannen mit 31:21.

Es spielten: Emma Riek (13), Luisa Schwenk (6), Maxine Weber (4), Benita Seitz (2), Ida Bulling (1), Bianca Feil (1), Marie Lange (1), Franziska Liller (1), Jannica Moebert (1), Pia Schwenk (1), Sarah Bothner, Alicia Grünauer, Lea Obradovic, Lena Stadelmaier, Lina Weber, Sara Franziska Wolkenstein


M2 mit wichtigen Big Points für die Mission Klassenerhalt

Die Jungs der M2 durften am Samstag die Reserve aus Oppenweiler/Backnang in der heimischen Feinhalle begrüßen. Die Gäste lagen direkt einen Tabellenplatz hinter den Roten Löwen und so war es ein „4-Punkte-Spiel“ im Kampf um den Klassenerhalt. Auf Seiten der HSG hatte man wieder einmal keine Wechselmöglichkeit auf den Rückraumpositionen, zum Glück unterstützte Lennard Sonnentag das Team.

Die Mannschaft der Roten Löwen startete nicht gut in die Partie. Technische Fehler und überhastete Aktionen im Angriff, fehlender Zugriff in der Abwehr und eine schlechte Torausbeute überschatteten das Spiel zu Beginn. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam man aber immer besser in Fahrt und konnte die Gäste nach einem 4:0-Lauf in der 15. Minute beim Stand von 7:5 zur ersten Auszeit zwingen.

Bis zur Halbzeit spielten die Roten Löwen die Gegner förmlich an die Wand. In der Abwehr hatte man alles im Griff und daraus startete man wieder das bekannte pfeilschnelle Umschaltspiel. Leider hat man allein in der ersten Halbzeit 11(!) freie Würfe nicht im Tor unterbringen können und so ging man „nur“ mit einer 12:10-Führung in die Halbzeitpause. Mit einer normalen Wurfquote hätte man mit zehn Toren führen können, doch an diesem Tag war im Abschluss einfach der Wurm drin.

Die Halbzeitansprache von Munser war also klar: Konzentrierter im Torabschluss und noch mehr Fokus auf das Tempo im Umschaltspiel legen. Damit war der Gegner komplett überfordert. Die Jungs kamen gut aus der Pause und starteten direkt mit einem 4:1-Lauf. Man baute sich eine solide 16:11-Führung auf und lenkte das Spiel auf die Siegerstraße.

Doch dann kippte die Partie. In der Abwehr verteidigte man lasch, im Angriff spielte man keine klaren Sachen und weiterhin war die Torausbeute nahezu katastrophal. Dadurch brachte man den Gegner zurück ins Spiel und lag nach einem 2:9-Lauf mit 18:20 zurück. In der resultierenden Auszeit wurde Munser laut und machte allen nochmals bewusst, worum es heute geht und dass man endlich wieder konzentriert und vor allem mit der richtigen Einstellung an die Sache herangehen sollte.

Dieser Wachmacher zeigte Wirkung und die Jungs kämpften sich zurück in die Partie. Es war nun ein offener Schlagabtausch und wie jedes Spiel der M2 absolut nichts für schwache Nerven. 58:52 – Eckball für die HSG beim Stand von 25:25. Noch ein Pass im Zeitspiel war übrig. Weinhold führt den Eckball aus, Timo Schramm segelte mit allem, was er hat, über die Mitteposition in den 6-Meter-Raum. Das Kempa-Anspiel einhändig gefangen und im Tor versenkt. Die Halle stand Kopf.

59:21: Oppenweiler schafft erneut den Ausgleich zum 26:26, doch auf Seiten der HSG hatte man den letzten Angriff und noch eine Auszeit, um den Sieg noch einzufahren. Sieben gegen sechs war die Vorgabe des Trainers. Die Jungs spielten den vorgegebenen Spielzug perfekt zu Ende, und Marius Kreilinger versenkte acht Sekunden vor Ende der Partie den Ball zum 27:26 im gegnerischen Gehäuse. Das schnelle Anspiel der Gegner konnte durch ein Stoppfoul unterbunden werden und der daraus resultierende direkte Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit brachte nichts mehr ein.

Der Jubel und die Erleichterung auf Seiten der Roten Löwen waren kaum in Worte zu fassen. Das Spiel wurde letztendlich mit großer Reife und auch völlig verdient in den letzten Sekunden entschieden und man konnte enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Der Trainer sprach anschließend von „der schlechtesten Saisonleistung“, doch es war enorm wichtig, auch mal einen „dreckigen Sieg“ einzufahren. Dadurch haben sich die Jungs ein wenig mehr Luft verschafft und auf Platz 8 einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.

Wir bedanken uns bei den Zuschauern für die klasse Unterstützung!

Es spielten: Simon Stütz, Fabio Emele (beide im Tor), Chris Barthle, David Ritz (1), Timo Schramm (3), Sebastian Koscheluh, Lennard Sonnentag (2), Steffen Barthle (1), Lukas Knoblauch, Philipp Haas (4), Alexander Seewald, Julian Weinhold (12), Daniel Barthle, Marius Kreilinger (4)

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