Frauen 1 der HSG Bargau-Bettringen holen sich die nächsten zwei Punkte
Handball Oberliga: Dank einer wieder einmal herausragenden Abwehrleistung konnten sich die Frauen 1 der HSG Bargau-Bettringen am Samstag in der Bargauer Feinhalle gegen den südbadischen Vertreter, die SG Dornstetten, mit 19:14 (11:6) durchsetzen. Auch wenn dem Spiel die Tore fehlten, brachte die Partie doch einige Kuriositäten mit sich.
Die Roten Löwinnen gingen ohne ihre Kapitänin und wichtigste Torschützin Anja Schwenk ins Spiel. Das Fehlen machte sich in der Anfangsphase bemerkbar. Bis zur 11. Minute lag das Team um Trainer Klaus Schwenk mit 2:6 im Rückstand. In der Abwehr bekam man keinen Zugriff und die Abschlüsse im Angriff wurden leichtfertig und überhastet verworfen. In der vollbesetzten Feinhalle deutete sich ein schweres Match für die Gmünder Vorstädterinnen an. Doch plötzlich gelang es der HSG, den Schalter umzulegen. Die positionsbezogene 5:1-Abwehr gegen die Goalgetterin der Gäste, Alissa Lohmüller, zeigte nun Wirkung und die eigenen Angriffe wurden konsequent zu Ende gespielt. Die Gäste aus dem Landkreis Freudenstadt fanden keine Lösungen mehr gegen die Abwehr der Roten Löwinnen. Die Folge war, dass die Frauen der SG Dornstetten in den letzten 19 Minuten der ersten Halbzeit keinen einzigen Torerfolg mehr verzeichnen konnten. Sicherlich ein Novum in der bisherigen Oberligasaison. Nach 9 Toren in Folge wurden beim Stand von 11:6 die Seiten gewechselt.
Der Beginn der zweiten Hälfte erinnerte dann an den Spielbeginn. Der Trainer der Gäste hatte sich in der Halbzeitpause seine Gedanken gemacht. Er stellte seine Goalgetterin Lohmüller auf Rechtsaußen und entzog sie so dem Zugriff der HSG-Abwehr. Immer wieder kam sie von außen über Kreuzbewegungen und konnte ihre gefürchteten Rückraumwürfe im Tor unterbringen. So verkürzten die Gäste den Rückstand bis zur 40. Minute auf drei Tore (14:11).
Mit der Zeit konnte sich die Abwehr der Roten Löwinnen aber auch auf diesen Schachzug einstellen und ließ kaum noch Abschlüsse der Gäste zu. Nahezu jeder Angriffsversuch der Dornstetterinnen mündete im Zeitspiel. Kamen die Gäste doch einmal zum Abschluss, stand mit Laura Waldenmaier ein sicherer Rückhalt im Tor der HSG. Wahrscheinlich sah sich das Schiedsrichtergespann aufgrund der geringen Torausbeute veranlasst, etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Zunächst sah der Trainer der Gäste in der 49. Minute die gelbe Karte wegen wiederholten und heftigen Reklamierens. Zwei Minuten später wurde es dann kurios. Ein Pressefotograf hatte sich den engen Platz direkt hinter der Bank der HSG ausgesucht, um Fotos vom Spiel zu schießen. Da sich, bis auf die Spielerinnen und die ausgewiesenen Offiziellen, jedoch niemand im Spielerbereich aufhalten darf, bekam die völlig verdutzte und unbeteiligte Bank den gelben Karton gezeigt.
Die Spielerinnen der HSG ließen sich durch diese Vorfälle nicht aus dem Konzept bringen. Am Ende stand ein ungefährdeter 19:14-Sieg auf der Anzeigetafel. Im kompletten bisherigen Saisonverlauf der Frauen-Oberliga Staffel 2 war es das Spiel mit den wenigsten Toren.
Mit dem Sieg und nunmehr 24:12 Punkten bleiben die Roten Löwinnen auf Rang 5 in Schlagdistanz zur Spitzengruppe der Handball Oberliga Staffel 2
Nächstes Wochenende geht es für das Team um Trainer Klaus Schwenk weiter. Am Sonntag um 18 Uhr treffen die Roten Löwinnen auswärts auf die Zweitligareserve des VfL Waiblingen.
Es spielten: Laura Waldenmaier, Lucy Linder, (beide Tor); Finnja Fuchs (4/2), Mailin Fuchs (3), Melina Wamsler (3), Jana Dammenmiller (3), Lilli Riek (2), Maya Hartmann (2), Emma Riek (2), Linda Barthle, Annika Krieg, Laura Emele, Jule Stütz, Anne Berger
M2 überzeugen mit geschlossener Mannschaftsleistung
Zum nächsten Heimspiel durften die Jungs der M2 die Gäste aus Schorndorf in der Bargauer Feinhalle begrüßen. Im Hinspiel konnte der punktgleiche Tabellennachbar die beiden Punkte einfahren, da die HSG erst vor Ort erfahren hatte, dass in der Ausweichhalle harzfrei gespielt wird. Dadurch war man umso motivierter, im Rückspiel einen Sieg einzufahren.
Die Partie auf Seiten der Roten Löwen begann ein wenig träge. Man konnte sich zwar direkt in den ersten Angriffssequenzen freie Chancen erarbeiten, scheiterte aber direkt dreimal am gegnerischen Torhüter. Im Gegenzug bekam man in der Abwehr noch zu wenig Zugriff gegen die körperlich deutlich überlegenen Schorndorfer. Die Folge war ein 1:3-Rückstand nach 4 Minuten.
In der Spielansprache äußerte Coach Munser den Wunsch, dass man nicht wie in den letzten Partien wieder eine kräftezehrende Aufholjagd starten wolle, sondern zur Abwechslung mal selbst die führende und spielbestimmende Mannschaft sein wolle. Es schien, als hätten die Jungs sich ab der 13. Spielminute an diese Worte erinnert. Der Rückraum um Kreilinger, Barthle und Weinhold stellte durch einen 5:1-Lauf auf 11:8 und zwang den Gegner zur ersten Auszeit. In dieser wurde auf Seiten der HSG angeordnet, noch offensiver auf den Halbpositionen zu verteidigen, um so die wurfstarken Rückraumspieler nicht ins Laufen kommen zu lassen.Dies setzten die Jungs im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nahezu perfekt um. Timo Schramm koordinierte im Mittelblock die 5:1-Abwehr, Julian Weinhold brachte den Spielfluss der Gäste ein ums andere Mal auf der Spitze zum Erliegen und Simon Stütz parierte, was es zu parieren gab. Aus den resultierenden Ballgewinnen kam man ins berühmt-berüchtigte Tempospiel der HSG, und blitzschnell wurde der Gegner in der ersten und zweiten Welle teilweise überrannt. Auch im stehenden Angriff zeigten die Jungs in dieser Phase ihr ganzes Können. Die bullige Abwehr der Gäste wurde geschickt durch viele schnelle Kreuzbewegungen aus den Angeln gehoben und Leo Mayer und Niels Waldraff fanden immer wieder die passenden Lücken. Die Schorndorfer fanden keine Lösungen für das hohe Tempo der Roten Löwen und in der Abwehr zwang man den Gegner durch schnelle Beine und das offensive Heraustreten immer wieder zu Fehlern oder ins Zeitspiel. Die Folge war ein 6:0-Lauf vor der Halbzeit und eine daraus resultierende 17:10-Führung beim Seitenwechsel.
Die Vorgabe und der Wunsch des Trainers hatten sich also erfüllt, und man ging mit einem sehr positiven Gefühl in den zweiten Abschnitt. Munser war es wichtig, sich nicht auf der Führung auszuruhen, sondern noch einmal eine Schippe draufzulegen. Weiterhin galt es, vollen Fokus auf das Tempo im Umschaltspiel und die bis dato starke Abwehr zu legen.
Dies klappte im weiteren Verlauf auch sehr gut. Die Abwehr arbeitete im Verbund überragend und auch im stehenden Angriff fand man fast immer die richtige Lösung. Da man im zweiten Abschnitt noch viel gewechselt und ausprobiert hatte, endete das Spiel letztlich mit 33:30. Der Sieg hätte deutlich höher ausfallen können, doch dem Trainer war es wichtig, dass jeder Spieler seine Spielzeit bekommt und im Großen und Ganzen hat jeder an diesem Tag einen super Job gemacht.
Einziges Manko war die Defensive in der Schlussphase. Da die Jungs sich aber über 50 Minuten durch eine überragende Teamleistung ein so solides Polster aufgebaut hatten, war dies zu verkraften.
Ein kleiner Bonus war zusätzlich, dass Niels Waldraff mit dem letzten Treffer noch den direkten Vergleich für die HSG gewinnen konnte. Somit hat man im Abstiegskampf extrem wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten eingefahren und geht nun motiviert und mit breiter Brust in die beiden schwierigsten Partien der Saison.
An den nächsten beiden Wochenenden warten die beiden punktgleichen Tabellenführer aus Schmiden und Waiblingen auf die HSG. Nun gilt es, sich in den Trainingseinheiten optimal auf die Übermannschaften der Liga einzustellen. Munser ist sich sicher, dass man an einem guten Tag auch in diesen Spielen etwas Zählbares mitnehmen kann – denn die Jungs haben schon gezeigt, dass auch die oberen Mannschaften zu schlagen sind.
Die kommenden Wochen bleiben also spannend, und der Abstiegskampf – den die Jungs mit Bravour angenommen haben – geht weiter.
Die M2-International bedankt sich bei den vielen Zuschauern für die klasse Unterstützung!
Es spielten: Simon Stütz, Fabian Barth (beide Tor), Chris Barthle (1), Lukas Knoblauch (1), Julian Weinhold (12), Philipp Haas (2), Sebastian Koscheluh (1), Niels Waldraff (2), Steffen Barthle (2), Timo Schramm (5), Leo Mayer (1), Daniel Barthle, Marius Kreilinger (6)
Frauen 2 gewinnen gegen den HSK Urbach-Plüderhausen
Am vergangenen Samstagabend trafen die Frauen 2 der HSG Bargau/Bettringen vor heimischem Publikum auf den HSK Urbach-Plüderhausen. Mit viel Einsatz und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten sich die Löwinnen am Ende verdient mit 23:18 durchsetzen.
Der HSK war für die Löwinnen kein unbekannter Gegner: In der laufenden Saison war man bereits zweimal aufeinander getroffen und bei beiden Spielen musste sich die HSG ärgerlich geschlagen geben. Entsprechend motiviert ging die HSG in dieses Spiel, denn man hatte noch eine Rechnung offen und das Ziel von einem Sieg war klar.
Von Beginn an starteten die Löwinnen konzentriert und mit viel Energie in die Partie. Vor allem durch eine treffsichere Emma Riek gelang der HSG eine beeindruckende Serie von sechs Toren in Folge. So stand es bereits nach 13 Minuten 8:1 für die Gastgeberinnen. Erst danach fanden die Damen des HSK besser ins Spiel und konnten den Rückstand etwas verkürzen. Dennoch behielten die Löwinnen die Kontrolle und gingen mit einer verdienten 13:8-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff kam zunächst der HSK besser aus der Kabine und verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich auf nur noch ein Tor. Die HSG ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen, fand wieder zu ihrem Spiel und baute den Vorsprung Schritt für Schritt wieder aus. Mit einer stabilen Abwehr, starken Paraden im Tor und geduldigem Angriffsspiel hielten die Löwinnen den Gegner auf Abstand.
Am Ende konnten die Frauen 2 der HSG Bargau/Bettringen einen sehenswerten und verdienten 23:18-Heimsieg feiern.
Es spielten: Lea Obradovic (Tor), Lena Stadelmeier (1), Bianca Feil (4), Benita Seitz (1), Jannica Moebert (3), Emma Riek (6), Lina Weber (2), Jennifer Kretschmer, Ida Bulling, Sara Wolkenstein, Pia Schwenk (2), Marie Lange (2), Sara Bothner, Luisa Schwenk (2)
F3: Revanche nicht geglückt
Die dritte Damenmannschaft musste sich erneut den Frauen aus Winterbach/Weiler geschlagen geben. Die erhoffte Revanche für das Hinspiel blieb damit aus.
Dabei erwischte das Team keinen guten Start in die Partie. Bereits in den ersten Minuten geriet man deutlich ins Hintertreffen. Nach rund elf Minuten stand es bereits 3:9 aus Sicht der Damen 3. Zwar fand die Mannschaft danach im Angriff besser ins Spiel und konnte einige schöne Treffer erzielen, doch in der Abwehr fehlte weiterhin die nötige Konsequenz. Immer wieder fanden die Gegnerinnen die passenden Lücken in der Defensive. So ging es mit einem Rückstand von 9:16 in die Halbzeitpause.
Für die zweite Hälfte war die Marschroute klar: kompakte Abwehrarbeit und sichere Abschlüsse im Angriff. Und tatsächlich zeigte die Mannschaft nach dem Seitenwechsel ein anderes Gesicht. Die Abwehr stand deutlich stabiler und arbeitete sehr konzentriert. Immer wieder konnten Bälle herausgefangen oder abgefangen werden.
Durch eine konsequent gespielte schnelle Mitte gelang es zudem, das Tempo hochzuhalten und die Gegnerinnen vor neue Aufgaben zu stellen. Doch das späte Aufbäumen der Roten Löwen reichte nicht mehr aus um den Sieg in der heimischen Halle zu halten. So mussten sich die Löwinnen mit einem 17:23 geschlagen geben.
Bereits kommenden Samstag trifft das Team um 19.30 Uhr auswärts auf die Damen der SG Welzheim/ Kaisersbach.
Es spielten: Hanna Beißwanger, Vanessa Weinhold (1), Yara Kabott, Carmen Derst(1), Caroline Lerch(3), Alina Haag, Louisa Kornau(2), Laura Widmann(1), Katja Eiberger, Jennifer Kretschmer(3), Saskia Huttenlauch(6), Saskia Svoboda
WJA: Erfolgreiches letztes Heimspiel
Im Spitzenspiel um die Meisterschaft in der Bezirksoberliga trafen am Samstag die weibliche A-Jugend der HSG Bargau/Bettringen auf die HSG Gabenberg-Gaisburg.
Das Hinspiel wollten die Löwinnen aus dem Kopf streichen, eine langsame Abwehr und eine treffunsichere Abschlussleistung sorgten damals für eine deutliche 34:24 Niederlage. Sowohl das Trainerteam als auch die Junglöwinnen waren sich sicher, dass das nichts mit ihrer eigentlichen Leistung zu tun hatte, man hatte also noch was gut zu machen.
Die HSG Bargau Bettringen startete stark in das Spiel und konnte sich direkt zu Beginn mit drei Toren absetzen. Jedoch ließ die HSG Ga-Ga nicht locker und blieb die ganze Zeit im Angriff auf den Vorsprung der HSG Bargau Bettringen. Bis zur Halbzeit konnte sich die HSG Bargau Bettringen jedoch auf einen Vorsprung von 4 Toren absetzen. (16:12) Auch in die zweite Halbzeit startete die HSG Bargau Bettringen stark zwischen der 40 und 47 Minute gelang dem Löwinnen sogar ein 6-Tore Lauf. Auch danach lies das Team nicht viel in der Abwehr zu und sollten die Gäste doch mal zum Abschluss kommen stand an diese, Tag eine sehr gut aufspielende Sophia Kottmann zwischen den Pfosten. Zwischendurch konnten sie sich auf 9 Tore unterschied absetzen. Die HSG Ga-Ga kam jedoch bis Ende des Spiels wieder auf vier Tore heran. (Endstand 30:26)
Nächste Woche trifft die HSG Bargau Bettringen, nach 8 Siegen in Folge, auf die SG Remstal. Es ist nicht nur das letzte Spiel der Saison es ist auch die spannende Entscheidung welches der beiden Teams sich am Sonntag zum Meister der Bezirksoberliga küren darf. Aufgrund des verlorenen Hinspiels müssen die Löwinnen alles in die Waagschale werfen, denn nur ein Sieg reicht für den Titel.
Es spielten: Jule Brandstetter (6), Alina Haag (4), Jannica Moebert (4), Lina Weber (4), Pia Schwenk (3), Benita Seitz (3), Ida Bulling (2), Leonie Weber (2), Louisa Kornau (1), Luisa Schwenk (1), Sophia Kottmann, Marlene Schilling, Marie Lange
WJB: Niederlage gegen den SV Hohenacker-Neustadt
Am Samstag traf die weibliche B-Jugend auswärts auf den SV Hohenacker- Neustadt. Das Spiel war für beide Mannschaften sehr kräftezehrend, wobei sich die gegnerische Mannschaft letztlich als überlegen erwies. Die Partie begann mit einer deutlichen Führung der Gastgeberinnen in den ersten Minuten. Nach einer Auszeit der HSG kämpften sich die jungen Löwinnen jedoch immer näher heran und konnten zwischenzeitlich sogar mit 9:12 in Führung gehen. Zur Halbzeit lag die HSG dann noch knapp mit einem Tor vorne (11:12). Nach der Pause entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen beiden Teams. Bis fünf Minuten vor Schluss konnte die weibliche B-Jugend ihre Stärken zeigen und blieb dicht an der gegnerischen Mannschaft dran. In den letzten fünf Minuten verlor die HSG jedoch ihren Spielfluss, sodass das Spiel schließlich mit einer 28:24-Niederlage endete.
Es spielten: Sophia Kottmann ( Tor), Anna Ritzer (7), Amelie Baur (1), Lena Kurz (3), Jule Zeman, Carolin Knödler (1), Keira Msier (2), Nina Schick, Elina Baur (4), Benita Waibel (2), Emma Sperle (1), Hanna Predan (3)
Intensives, spannendes Handballspiel der C-Jugend: SV Hohenacker-Neustadt gegen HSG Bargau/Bettringen 2 endet 34:25.
Am 14.03.2026 trafen der SV Hohenacker-Neustadt und die HSG Bargau/Bettringen 2 in der Gemeindehalle in Waiblingen-Hohenacker aufeinander.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie. Der SV Hohenacker-Neustadt erwischte einen guten Start und konnte sich vor allem durch viele Treffer von Hanna Staiger früh einen Vorsprung erarbeiten. Die HSG Bargau/Bettringen ließ sich jedoch nicht unterkriegen und kämpfte sich durch Tore von Fine Krätzer und Mia Sünder wieder ins Spiel zurück. Zur Halbzeit stand es 17:12 für den SV Hohenacker-Neustadt.
Nach der Halbzeitpause blieb das Spiel zunächst relativ ausgeglichen. Beide Mannschaften kamen zu ihren Chancen und konnten Tore erzielen. Die HSG Bargau/Bettringen kam immer wieder auf vier Tore heran, konnte den Rückstand aber nicht entscheidend verkürzen. Auf beiden Seiten gelangen immer wieder Treffer und das Spiel entwickelte sich zu einer umkämpften Begegnung.
In der Schlussphase konnte sich der SV Hohenacker-Neustadt schließlich deutlich absetzen. Mehrere erfolgreiche Angriffe führten dazu, dass der Vorsprung anwuchs, während die HSG Bargau/Bettringen den Rückstand nicht mehr verkürzen konnte. Am Ende stand ein klares Ergebnis von 34:25 auf der Anzeigetafel.
Es spielten: Fine Krätzer (8), Carolin Knödler (5), Mia Sünder (4), Hanna Redmann (3), Leni Maile (2), Marleen Mayer (2), Finja Damaschke (1), Mira Dangelmaier, Linda Flach, Maya Flentrup, Natalie Frey, Johanna Kottmann, Nina Koucky, Tara Richter, Theresa Schürle, Marie Strampfer
Erfolgreicher Saisonabschluss für die weibliche D-Jugend
Am vergangenen Wochenende stand für beide Mannschaften der weiblichen D-Jugend das letzte Saisonspiel an. Für die D1 ging es dafür bereits am Samstag nach Stuttgart-Sillenbuch, wo man auf die SG Heumaden-Sillenbuch (19:36) traf. Die D2 der HSG Bargau-Bettringen ging dann am Sonntag vor heimischen Publikum in der Fein-Halle gegen die SG Welzheim-Kaisersbach (38:4) in die letzte Runde.
Das Ziel war für beide Teams nochmal zu zeigen, was sie im letzten Jahr gelernt haben und damit die Saison erfolgreich abzuschließen. Außerdem galt es für viele der Mädels, ihr letztes D-Jugend Spiel vor dem Wechsel in die C-Jugend zu genießen und Spaß zu haben.
Mit der D1 hatten wir in dieser Saison eine Mannschaft, in der überwiegend Mädels aus dem älteren Jahrgang spielten und damit bereits über eine Saison hinweg Erfahrungen in der D-Jugend sammeln konnten. Alle haben viel Freude am Handballspielen und zeigen sich sowohl im Training als auch im Spiel als sehr ehrgeizig. Dieser Ehrgeiz und auch Fleiß zahlte sich bereits beim Quali Turnier im Mai 2025 aus. Mit vier gewonnen Spielen qualifizierte sich die Mannschaft für die Bezirksoberliga, welche die höchstmögliche Liga in der D-Jugend ist. Beim Auftakt gegen den TV Stetten konnten die Mädels der HSG Bargau-Bettringen mit einem deutlichen Sieg (16:44) dann direkt ein Ausrufezeichen setzen. Auch die darauffolgenden Spiele konnte die D1 meist deutlich für sich entscheiden. So kam man Woche für Woche dem von der Mannschaft selbst erklärten Ziel, jedes Spiel zu gewinnen, näher. Am Ende stehen die Mädels nun absolut verdient mit 26:0 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz und sichern sich damit die Meisterschaft. Jetzt ist es für viele von euch an der Zeit für neue Herausforderungen in der C-Jugend. Dafür wünschen wir allen viel Erfolg und dass ihr weiterhin mit genauso viel Freude und Ehrgeiz dabeibleibt! Wir sind unglaublich stolz auf euch und verabschieden schweren Herzens die Mädels des Jahrgangs 2013.
Anders als die D1 setzte sich die Mannschaft der D2 hauptsächlich aus Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs zusammen. Gemeinsam mit ein paar „alten Hasen“ hatten sie bis zur Quali nur wenig Zeit, um sich an die neue Spielform in der D-Jugend zu gewöhnen. So beendete man den Turniertag mit zwei Niederlagen und zwei Unentschieden, wodurch die Mannschaft für die Saison in die Bezirksklasse eingeteilt wurde. Diese startete für die Mädels der HSG Bargau-Bettringen mit einem Auswärtsspiel gegen die HSG Sulzbach-Murrhardt, welches man am Ende haarscharf (14:15) für sich entscheiden konnte. In den darauffolgenden Spielen gewannen die Mädels zunehmend Sicherheit auf dem Spielfeld. Laufwege wurden klarer, die Passqualität nahm zu und allmählich fand auch das von dem Trainerteam gewünschte Tempospiel Einzug in die D2. Der Fleiß im Training und Einsatz im Spiel zahlte sich am Ende aus, sodass sich auch das Team der D2 über die wohlverdiente Meisterschaft freuen darf. Super Mädels, ihr könnt echt stolz auf eure Entwicklung im letzten Jahr sein – wir sind es auf jeden Fall!
6+1-Spieltag der GJE in der Feinhalle
Am heutigen Spieltag der GJE im Modus 6+1 in der Feinhalle starteten die Mannschaften zunächst mit den obligatorischen Wettkampfübungen. Auf dem Programm standen Zielwerfen, Stützen und Flugball. In diesen koordinativen und athletischen Übungen zeigte unser Team eine sehr starke Leistung. Am Ende konnten wir die Wettkampfübungen als bestes Team des Tages abschließen – noch vor der SG Weinstadt und dem HC Winnenden. Das war ein toller Start und zeigte, dass unsere Spielerinnen und Spieler konzentriert und motiviert in den Spieltag gegangen sind.
Im anschließenden ersten Spiel trat unsere Mannschaft HSG 2B gegen die SG Weinstadt an. Leider unterliefen uns besonders beim Balltransport aus der eigenen Hälfte einige Fehler. Dadurch konnten die Gegner schnell in Ballbesitz kommen und einfache Tore erzielen. In der Folge wurde auch unsere Abwehrarbeit etwas unkonsequent. Teilweise hielten sich die Spieler nicht konsequent an die Vorgabe, zwischen eigenem Tor und Gegenspieler zu bleiben und eng am Angreifer zu verteidigen. Dadurch konnte uns Weinstadt mehrfach überlaufen und weitere Treffer erzielen. Am Ende musste sich unser Team deshalb der SG Weinstadt geschlagen geben.
Im zweiten Spiel des Tages traf die SG Weinstadt auf den HC Winnenden. In dieser Begegnung setzte sich schließlich Winnenden durch.
Damit kam es im dritten Spiel zum Duell HSG 2B gegen HC Winnenden. Zu Beginn der Partie wirkten unsere Spielerinnen und Spieler noch einmal sehr frisch und motiviert, sodass wir in der Anfangsphase gut mithalten konnten. Mit zunehmender Spieldauer fand Winnenden jedoch immer besser zu seiner starken, hochstehenden Deckung. Dadurch gerieten wir zunehmend unter Druck und Winnenden konnte sich Tor um Tor absetzen. Am Ende musste sich unser Team auch in diesem Spiel geschlagen geben.
Trotz der beiden Niederlagen kann die Mannschaft sehr stolz auf ihre Leistung bei den Wettkampfübungen sein. Außerdem gab es auch in den Spielen immer wieder gute Aktionen. Mit etwas mehr Ruhe beim Balltransport, konsequenter Abwehrarbeit und weiterhin viel Trainingsfleiß werden wir bei den nächsten Spieltagen sicher wieder einen Schritt nach vorne machen.
Es Spielten: Luca Töws, Julius Kottmann, Theo Weigandt, Valentin Petzke, Malina Maric, Pia Kurz, Thore Hilbert, Moritz Bundschuh, Anne Balint, Matts Abele, Jonas Dorsch, Johann Hörter