Berichte 31. Januar / 01. Februar 2026

Veröffentlicht am: 03.02.2026

Frauen 1 der HSG Bargau-Bettringen setzen sich sensationell beim Spitzenreiter SG H2Ku Herrenberg durch

Handball Oberliga: Die Roten Löwinnen feierten am Samstag einen überraschenden wie hochverdienten 29:30 (11:16) Erfolg beim Spitzenreiter, der SG H2Ku Herrenberg. Wie schon beim Hinspielsieg kontrollierten die Gmünder Vorstädterinnen die Partie über weite Strecken und brachten den Erfolg trotz einer spannenden Schlussphase ins Ziel. 

Es war in jeglicher Hinsicht ein besonderes Spiel in der Markweghalle in Herrenberg. So trafen die Roten Löwinnen als Aufsteiger und Tabellendritter auf den Tabellenführer und Titelfavoriten aus Herrenberg. Die ehemalige Herrenberger Zweitliga-Torhüterin Laura Waldenmaier kehrte nach fast drei Jahren am Samstag mit ihrer HSG in die ehemalige Wirkungsstätte zurück. Und die Kuties aus Herrenberg wollten sich für ihre letzte Saisonniederlage am 12.10.2025 revanchieren. Seit der 29:25-Auswärtspleite in der Uhlandhalle gegen die HSG Bargau-Bettringen hatte die SG H2Ku Herrenberg alle ihre neun Saisonspiele gewonnen und ihre Ambitionen auf den Aufstieg damit eindrucksvoll unterstrichen. 

Die Vorzeichen für ein Handballfest konnten besser nicht sein. Während die Kuties auf ihre starke Kreisläuferin Stefanie Schöneberg verzichten mussten, konnte HSG-Trainer Klaus Schwenk seinen vollen Kader aufbieten. Schwenk hatte vor dem Spiel versucht, den Druck von seinem Team fernzuhalten und hatte im Vorfeld lediglich von einem „Bonus-Spiel“ gesprochen. 

Sein Team legte dann auch gleich selbstbewusst los. Die 5:1-Abwehr stand gewohnt sicher und vorne wusste das Angriffsspiel vor allem durch die schnellen Anspiele an den Kreis zu überzeugen. Nach 12 Minuten lag die HSG bereits mit 4:7 Toren in Front. Nach zwei weiteren Toren durch Anja Schwenk sah sich Herrenbergs Trainer Heiko Fleisch in der 15. Minute beim Stand von 5:9 bereits zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Die Gäste ließen sich dadurch jedoch nicht verunsichern und konnten bis zur Halbzeit den komfortablen Vorsprung auf 11:16 noch weiter ausbauen. HSG-Trainer Klaus Schwenk sprach nach dem Spiel von einer perfekten ersten Halbzeit seines Teams in allen Mannschaftsteilen. 

Die Kuties hatten sich für die zweite Halbzeit viel vorgenommen und wollten das Spiel mit aller Macht für sich entscheiden. Viele vergebene Torchancen der HSG brachten die Gastgeberinnen immer wieder zurück ins Spiel. Im Stile einer Klassemannschaft behielt das Team um Kapitänin Anja Schwenk aber auch in brenzligen Situationen stets einen kühlen Kopf und ließ sich auch durch die aufgeheizte Stimmung in der Halle nicht aus dem Konzept bringen. Mit letzter Kraft konnte so der Sieg über die Ziellinie getragen werden.

Nach dem Spiel ließ sich Trainer Klaus Schwenk zu keiner neuen Standortbestimmung hinreißen. „Jetzt geht der Blick erst mal nach vorne zum schweren Spiel gegen den TSV Denkendorf am Sonntag um 18 Uhr in der Uhlandhalle. Wir brauchen Antworten auf die sehr gute Abwehr der Gegnerinnen aus Denkendorf.“ 

Es spielten: Laura Waldenmaier, Lucy Linder (beide Tor); Anja Schwenk (14/7), Mailin Fuchs (6), Maya Hartmann (4), Melina Wamsler (3), Lilli Riek (2), Linda Barthle (1), Finnja Fuchs, Jana Dammenmiller, Laura Emele, Jule Stütz, Anne Berger


Frauen 2 gewinnen intensives Duell in Ditzingen

Am Samstagabend gastierten die Frauen 2 der HSG Bargau/Bettringen beim TSF Ditzingen in der Alfred-Fögen-Sporthalle in Ditzingen. In der aktuellen Frauen Bezirksoberliga Stuttgart-Rems-Murr stehen beide Mannschaften tabellarisch dicht beieinander und kämpfen um wichtige Punkte. Für die HSG war es das zweite Spiel im Jahr 2026, in dem man nach dem gelungenen Auftakt direkt nachlegen wollte.

Nach dem erfolgreichen Start ins neue Jahr wollten die Roten Löwinnen auch im zweiten Spiel 2026 an ihre Leistung anknüpfen. Von Beginn an entwickelte sich ein packendes Duell, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Über weite Strecken war es ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen: Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, kämpften um jeden Ball und schenkten sich nichts. In der Anfangsphase erspielten sich die Gastgeberinnen nach rund 15 Minuten einen knappen Vorsprung und führten mit 8:7.

Die HSG Bargau/Bettringen ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und hielt weiter konsequent dagegen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit gelang es den Gästen, den Rückstand wieder auszugleichen, sodass es mit einem leistungsgerechten 13:13-Unentschieden in die Kabinen ging.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lange Zeit offen und spannend. Keine der beiden Mannschaften konnte sich wirklich absetzen, die Führung wechselte mehrfach und das Spiel war bis in die Schlussminuten hinein von hoher Intensität geprägt. Erst in der entscheidenden Phase machte sich bemerkbar, dass die HSG Bargau/Bettringen den längeren Atem hatte. Während bei den Gastgeberinnen die Kräfte langsam schwanden, legten die Gäste noch einmal eine Schippe drauf, kämpften konsequent weiter und nutzten ihre Chancen entschlossener.

Am Ende setzte sich die HSG Bargau/Bettringen verdient mit 28:24 durch und feierte damit im zweiten Spiel des Jahres 2026 den nächsten wichtigen Erfolg.

Ein großer Dank geht auch an alle Aushilfen!

Es spielten: Lea Obradovic (Tor), Emma Riek (7), Alicia Grünauer (6), Bianca Feil (4), Lena Stadelmaier (4), Jennifer Kretschmer (3), Carmen Derst (1), Franziska Liller (1), Leonie Weber (1), Maxine Weber (1), Sarah Bothner, Marie Lange, Benita Seitz


M2 aktuell weiterhin nicht zu stoppen

Am vergangenen Samstag machten die Jungs der M2 sich auf nach Stuttgart/Wangen.
Gegner war die HSG Oberer/Neckar, für welche Abwehr-Chef Timo Schramm mehrere Jahre auf Torejagd ging.
Auf die Roten Löwen wartete die zweitbeste Offensive der Liga mit ihrem Topscorer Jan Billner, welcher in 14 Spielen schon unglaubliche 216 Tore geworfen hat. Damit ist er mehr als 100 Treffer vor dem Zweitplatzierten in der Torschützenliste.
Spoiler: Auch in dieser Partie kam er wieder – wie schon im Hinspiel – auf überragende 18 Tore.
Unabhängig davon waren die Jungs motiviert und mit Selbstvertrauen ausgestattet, denn man hat die letzten Wochen gezeigt, dass man auch gegen aus tabellarischer Sicht überlegene Gegner gewinnen kann.

Um den Spielfluss der Gäste zu stören und Billner nicht ins Spiel kommen zu lassen, schickte Coach Munser seine Jungs mit einer offensiven 5:1-Abwehr in die Partie, doch der Start auf Seiten der Roten Löwen ging komplett in die Hose. Man bekam direkt zwei Gegentore über die Außenposition und vorne im Angriff spielte man völlig wilde und unüberlegte Aktionen, welche vom Gastgeber eiskalt bestraft wurden. Man ließ sich von der ebenfalls offensiv ausgerichteten 5:1 der Gegner komplett aus dem Konzept bringen und so geriet man nach vier gespielten Minuten schon mit 4:1 in Rückstand.

Munser machte seinen Jungs von außen klar, dass sie sich wieder auf ihr gewohntes Spiel konzentrieren sollen und die gewonnenen Freiräume durch die offensive Abwehr ausnutzen sollen.

Nach dem verschlafenen Start kamen die Jungs immer besser in Tritt und zwangen den gegnerischen Trainer nach einem 3:0-Lauf beim Stand von 9:9 in der 21. Spielminute zur ersten Auszeit.
Diese brachte aber nicht den gewünschten Erfolg und die Roten Löwen machten vor allem offensiv weiterhin ihre Sache vorbildlich.
In der Abwehr war es immer wieder Billner, der die richtigen Entscheidungen traf und so wurden beim Stand von 13:14 die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitansprache lobte der Trainer seine Jungs. Obwohl man die ersten Minuten völlig verschlafen hatte, kämpfte man sich zurück in die Partie und ging letztendlich völlig verdient mit einer Führung in die Pause. Diese hätte mit einer besseren Torausbeute noch höher sein können. Er sagte aber auch, dass so eine Schwächephase im zweiten Abschnitt nicht noch einmal vorkommen darf, sonst wird es schwierig, etwas Zählbares mitzunehmen.

Motiviert kam man aus der Kabine, doch wieder einmal vermasselte man den Start komplett. Die Folge war ein 0:4-Lauf innerhalb von 3 Minuten und eine resultierende Auszeit auf Seiten der Roten Löwen. Alle machten sich nochmals bewusst, dass man jetzt gemeinsam als Team agieren muss, um sich wieder zurück in die Partie zu kämpfen.

Dies klappte nahezu perfekt. Im Angriff wurde auf ein 7 gegen 6 umgestellt, da Julian Weinhold wieder einmal komplett aus dem Spiel genommen wurde. Innerhalb von weniger als zwei Minuten schlugen die Jungs mit 3 Toren zurück und hatten es zum zweiten Mal in dieser Partie geschafft, einen Durchhänger wegzustecken und stärker zurückzukommen!

Von da an bot sich ein offener Schlagabtausch und das Spiel wurde zu einem echten Krimi.
Niels Waldraff leitete den stehenden Angriff und gekonnt wurden die Überzahlsituationen ausgespielt. Doch der Gegner schlug immer wieder zurück und weiterhin wurde jeder Fehler eiskalt bestraft. Im Angriff wie auch in der Abwehr machte der A-Jugendliche David Ritz in seinem ersten aktiven Spiel einen überragenden Job. Er half durch gute Sperren seinem Rückraum und war fast immer auch im richtigen Moment anspielbar.

Die Partie ging weiterhin hin und her und es war nicht abzusehen, wer letztendlich das Feld als Gewinner verlassen wird. Mehrmals hatten die Jungs die Chance, das Spiel vorzeitig auf die Siegerstraße zu lenken, doch immer wieder schafften es die Gäste die Partie wieder zu drehen.

Ein weiterer Aufreger in der intensiven Partie war eine unschöne Szene: Julian Weinhold ließ seinen Gegenspieler im 1 gegen 1 stehen und der Mittelblock-Spieler der Gäste sah keinen anderen Ausweg, als Kreisläufer Sebastian Koscheluh von hinten in den Laufweg von Weinhold zu schubsen. Durch den Zusammenprall war Koscheluh für einen kurzen Augenblick sogar ohnmächtig. Der Spieler wurde disqualifiziert und zusätzlich mit einer blauen Karte bestraft. Koscheluh ging es kurze Zeit darauf zum Glück wieder besser, doch konnte im weiteren Verlauf nicht mehr eingesetzt werden.

Weiterhin hatte man das Spiel in der nun mega aufgeheizten Partie im Griff, doch durch einen Doppelschlag von Billner innerhalb von 30 Sekunden stellte der Gegner auf Remis. Die Spannung in der Partie war kaum auszuhalten: hitzige Stimmung auf dem Spielfeld, hitzige Stimmung auf der Tribüne und nur eine Frage: Wer macht den Lucky Punch?

Auf Seiten der Roten Löwen war dieser Steffen Barthle vorbehalten, der mit allem, was er hatte, einen Durchbruch über die halbrechte Position schaffte und die Kugel eiskalt im Tor versenkte.
Noch eine Minute zu spielen – Oberer Neckar im Angriff.
Die Jungs zeigten alles, was der Körper noch hergab und erkämpften sich tatsächlich einen Ballgewinn.

20 Sekunden vor Schluss tätigte Munser seine letzte Auszeit: Parteiball war angesagt.
Viel Bewegung, keine technischen Fehler und vor allem kein überhasteter Abschluss war die Vorgabe.

Nochmals wurde es hitzig, als David Ritz 15 Sekunden vor Schluss gefoult wurde und die beiden Trainer eine kleine Meinungsverschiedenheit am Spielfeldrand hatten. Beiden wurde zu Recht eine 2-Minuten-Strafe verhängt.

Letzte Aktion der Partie: Weinhold spielt überragend auf Ritz am Kreis, dieser scheitert leider am Torwart und der Ball rollt in Richtung Auslinie.
Zum Glück für die Roten Löwen ins Seitenaus! So blieb man im Ballbesitz und musste nur nochmals zittern, als auf Höhe der Mittellinie Zeitspiel abgepfiffen wurde.

Der direkte Freiwurf nach Ablauf der regulären Spielzeit wurde aber souverän geblockt und so konnte man letztendlich die Partie mit 31:32 für sich entscheiden.
Die Freude und vor allem die Erleichterung war unbeschreiblich!
Das war ein echter Handball-Krimi mit allen Höhen und Tiefen, welcher zum Glück den richtigen Sieger fand.
Eine grandiose Leistung der Roten Löwen, trotz mehrerer Rückschläge und Durchhänger hatte man zum Schluss die nötige Coolness, das Spiel vollends über die Bühne zu bringen.
Durch diesen Sieg gehen die Jungs im vierten Spiel in Folge als Sieger vom Feld und haben wieder einmal eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel besiegt.

Ein riesiger Dank geht an die vielen Zuschauer für die klasse Unterstützung!

Es spielten: Simon Stütz, Fabio Emele (beide Tor), Chris Barthle, David Ritz (3), Leo Mayer (2), Lukas Knoblauch, Marius Kreilinger (4), Daniel Barthle, Timo Schramm (6), Niels Waldraff (3), Sebastian Koscheluh, Julian Weinhold (10), Philipp Haas, Steffen Barthle (4)


WJA sichern sich Punkte in Lorch

Am 01.02.2026 trafen die Junglöwinnen auswärts auf die Mädels des TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen.

Zu Beginn starteten beide Teams unsicher ins Spiel und brauchten einige Minuten um im Spiel anzukommen.
Nach vielen Fehlwürfen und unkonzentrierten Abwehraktionen stand es nach 15 Minuten 6:6. Doch dann kamen die Junglöwinnen besser ins Spiel und gingen mit einem 9:14 Vorsprung in die Pause.
An diese gute Leistung konnten die Löwinnen aber nach dem Seitenwechsel nicht anschließen und ließen die „Bad Girls“ nocheinmal gefährlich nahe ran kommen.
So stand es nach 45 Minuten 21:23 für die Junglöwinnen. Doch gerade in dieser wichtigen Phase des Spiels zeigte unsere Torfrau Lina wichtige Paraden. Nach 60 Minuten konnten sich die Junglöwinnen über einen 24:31 Sieg freuen.

Es spielten: Lina Danelczyk(Tor), Lina Weber (8), Marie Lange (7), Jannica Moebert (3), Luisa Schwenk (3), Pia Schwenk (3), Jule Brandstetter (2), Alina Haag (2), Ida Bulling (1), Benita Seitz (1), Leonie Weber (1),Louisa Kornau, Marlene Schilling


MJA: Torfestival in Renningen – HSG setzt sich deutlich durch

Die HSG Bargau/Bettringen gewinnt auswärts beim HandballTeam Heckengäu mit 42:30 und nimmt trotz stark dezimiertem Kader beide Punkte mit nach Hause. Lediglich zehn Spieler standen zur Verfügung – dennoch zeigte das Team vor allem im zweiten Durchgang eine beeindruckende Ausdauerleistung. Überragender Akteur war David Ritz mit 16 Treffern.
Die HSG startete konzentriert in die Partie und setzte früh offensive Akzente. Bereits nach wenigen Minuten erspielte man sich eine 8:4-Führung. Allerdings zeigte sich schon in der ersten Halbzeit, dass das eigentliche Ziel – sich auf das eigene Spiel zu fokussieren und Fehler zu minimieren – nur phasenweise umgesetzt wurde.
Technische Fehler, überhastete Abschlüsse und einige Unaufmerksamkeiten in der Defensive hielten Heckengäu im Spiel. So blieb die Partie trotz HSG-Führung lange offen. Mit einem 17:14-Vorsprung ging es schließlich in die Kabine – verdient, aber keineswegs souverän.
Im zweiten Durchgang zeigte die 5:1-Formation in der Defensive der HSG erstmals Wirkung – eine Maßnahme, die deutlichen Einfluss auf das Spiel brachte. Die offensive Spitze störte früh den Aufbau des Gegners, Passwege wurden besser zugestellt und Ballgewinne häuften sich.
Zwar kämpfte sich Heckengäu zwischenzeitlich noch einmal auf 24:27 heran, doch in der Schlussphase zahlte sich die körperliche und mentale Ausdauer der HSG aus. Trotz nur zehn angereister Spieler wirkte Bargau/Bettringen frischer und konsequenter. Aus Ballgewinnen resultierten zahlreiche einfache Tore im Tempospiel.
In den letzten zehn Minuten brach der Widerstand der Gastgeber schließlich deutlich. Tor um Tor setzte sich die HSG ab und baute den Vorsprung bis zum 42:30-Endstand aus.
Mit 16 Treffern war David Ritz kaum zu stoppen und prägte das Angriffsspiel entscheidend. Durch einfache Kreisanspiele konnte man allein in den letzten Minuten über 10 Tore erzielen. Generell erwies sich die Kreisposition sowohl in der ersten als auch in der zweiten Welle als verlässliche Achse im Tempospiel.

Trotz der personell angespannten Situation überzeugte die Mannschaft durch Einsatzwillen und Laufbereitschaft – Eigenschaften, die am Ende den deutlichen Sieg ermöglichten.
Es spielten:
Fabian Barth (Tor), David Ritz (16), Lennard Sonnentag (8), Paul Offenhäuser (6), Tim Groß (3), Lennard Kolb (3), Leo Mayer (3), Sebastian Koscheluh (2), Thilo Hegele (1), Ben Fürst


WJB: Niederlage gegen Heckengäu

Die weibliche B-Jugend lieferte sich am Wochenende ein spannendes und umkämpftes Spiel gegen das Handballteam Heckengäu. Von Beginn an begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit zeigte das Team der Löwen eine konzentrierte Leistung, musste jedoch mit einem knappen Ein-Tore-Rückstand in die Pause gehen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie hart umkämpft. Trotz großem Einsatz, guter Aktionen im Angriff und einer kämpferischen Teamleistung gelang es der weiblichen B-Jugend nicht, das Spiel noch zu drehen. Am Ende mussten sie sich dem Handballteam Heckengäu mit 23:26 geschlagen geben.

Es spielten: Sophia Kottmann (Tor), Keira Maier (6), Benita Waibel (3), Amelie Baur (1), Nele Groß (2), Anna Ritzer (3), Lina Hinderberger (3), Jule Zeman (3), Hanna Predan, Nina Schick, Emma Sperle (2)


WJD: Spitzenspiel in Winnenden: HSG-Mädels setzen ein Ausrufezeichen

Am Sonntag ging es für die weibliche D-Jugend der HSG Bargau/Bettringen in die Alfred-Kärcher-Sporthalle nach Winnenden und dort wartete direkt das große Topspiel: Erster gegen Zweiter. Das Hinspiel hatte die HSG zwar gewonnen, doch schnell war klar, dass es diesmal eine andere Aufgabe werden würde. Winnenden hatte nach der Niederlage im Oktober richtig Fahrt aufgenommen und seitdem jedes Spiel gewonnen. Umso größer war die Motivation, die Leistung aus dem Hinspiel zu bestätigen und gleichzeitig einen großen Schritt Richtung Meisterschaft zu machen.

Von der ersten Minute an zeigten die Mädels eine konzentrierte und mutige Leistung. Im Angriff lief der Ball richtig gut, dazu kam viel Bewegung ohne Ball – genau die Dinge, die in den vergangenen Wochen im Training immer wieder Thema waren. Give-and-Go mit der Kreisläuferin, Lauftäuschungen und Einläufer sorgten immer wieder für freie Würfe und Tempo im Spiel. So konnte sich die HSG früh absetzen und den Vorsprung Stück für Stück ausbauen.

In der Abwehr war es zu Beginn noch nicht ganz einfach, da die stark aufspielende Mitte des HC Winnenden immer wieder Lücken fand. Doch auch dafür fand das Team schnell eine Lösung. Die Halbverteidigerinnen verdichteten die Mitte, man half sich besser aus und nahm Winnenden damit zunehmend den Raum. Mit einer stabilen Abwehr und viel Druck nach vorne stand zur Pause bereits eine deutliche Führung auf der Anzeigetafel - 15:22.

In der Kabine war die Ansprache klar: nicht nachlassen, weiter konzentriert bleiben und genauso weiterspielen. Genau das setzte die Mannschaft in der zweiten Hälfte um. Die Abwehr stand nun noch sicherer und hinten zeigte Zoey im Tor einige starke Paraden, die dem Team zusätzlich Sicherheit und Energie gaben. So konnte die HSG weiter davonziehen und den Vorsprung kontinuierlich ausbauen.

Gegen Ende schlichen sich kurz ein paar Unkonzentriertheiten ein, doch nach einer Auszeit war sofort wieder Ruhe und Struktur im Spiel. Am Ende stand ein hochverdienter 28:37-Sieg – und vor allem ein Auftritt, auf den die gesamte Mannschaft richtig stolz sein kann. Weiter so! 

Sponsoren der Roten Löwen