100 Jahre SGB Handball - 📅 24. – 26. April 2026 - Weitere Infos

Berichte Jubiläumswochenende 24.-26. April 2026

Veröffentlicht am: 01.05.2026

Frauen 1 der HSG Bargau/Bettringen besiegen im letzten Heimspiel der Saison den TSV Köngen

Handball-Oberliga: Das war ein hartes Stück Arbeit für die Roten Löwinnen. Das Team um Trainer Klaus Schwenk gewann am Samstag das letzte Heimspiel der Saison in der Bettringer Uhlandhalle im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Handball SG Bettringen“ mit 29:27 (16:17). Bevor der Sieg unter Dach und Fach war, mussten sowohl die Mannschaft als auch die zahlreichen Zuschauer lange zittern.

Die Roten Löwinnen gingen stark ersatzgeschwächt ins Aufeinandertreffen gegen die bereits feststehenden Absteigerinnen des TSV Köngen. Neben Torhüterin Laura Waldenmaier fielen Finnja Fuchs, Anne Berger und Jule Stütz verletzungs- bzw. krankheitsbedingt aus. Der Einsatz von weiteren angeschlagenen Spielerinnen, die unter der Woche nicht trainieren konnten, stand lange auf der Kippe. Keine guten Vorzeichen also vor dem letzten Heimspiel der zu Ende gehenden Oberligasaison.
Nachdem am Nachmittag bereits die Männer 2 und Männer 1 der HSG mit ihren Siegen ihren Teil zum Jubiläum beigetragen haben, wollten die Frauen dem nicht nachstehen. Bis zur 15. Minute und dem 11:11-Zwischenstand sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes, torreiches Spiel. Die Abwehr der HSG zeigte dabei ungewohnte Lücken, die die Gäste aus dem Landkreis Esslingen effektiv zu nutzen wussten. Wie schon in den Spielen davor traten plötzlich Mitte der ersten Halbzeit Unkonzentriertheiten und Ungenauigkeiten beim Torabschluss im Spiel der Roten Löwinnen auf. Die zunehmende Unsicherheit nutzten die Gäste aus und konnten bis zur 21. Minute auf zwischenzeitlich drei Tore (12:15) davonziehen. Trainer Klaus Schwenk war zur ersten Auszeit gezwungen. Die Auszeit zeigte Wirkung: Die Roten Löwinnen stabilisierten sich wieder und kämpften sich bis zur Halbzeitpause auf 16:17 heran.

Eine mitentscheidende Spielszene kurz nach der Halbzeitpause ließ das Spiel kippen. In der 32. Spielminute konnte sich die starke Rückraumspielerin der Gäste, Nora Allmendinger, zum wiederholten Mal im Eins-gegen-Eins gegen die Abwehr der HSG durchsetzen und erzielte den 15:17-Führungstreffer. Beim Torabschluss verletzte sich die Torschützin und konnte in der Folge nicht mehr eingesetzt werden. Dem TSV Köngen fehlte fortan die Durchschlagskraft im Angriff und gleichzeitig fand die offensive 5:1-Abwehr der Gastgeberinnen zunehmend zu ihrer gewohnten Stabilität zurück. Die Abwehr stand nun wesentlich sicherer als noch im ersten Durchgang. Die Unsicherheiten im Angriff bekam das Team von Trainer Klaus Schwenk jedoch nicht abgestellt. Die Bälle fanden reihenweise den Weg neben das Tor oder wurden von der starken Gästetorhüterin entschärft. Jedoch nahmen die Roten Löwinnen zu jeder Zeit den Kampf in dieser körperbetonten Partie an und wollten die beiden Punkte im letzten Heimspiel der Saison unbedingt zu Hause behalten. Zwölf Minuten vor Schluss, mit einer Führung von 27:23 und doppelter Überzahl, schien dieses Ziel erreicht zu sein. Die Gäste ließen jedoch nicht locker und kamen trotz Unterzahl nochmal heran. Beim knappen Rückstand von 27:26 stellte der Gästetrainer auf offensive Manndeckung um. Diese Umstellung wussten die Roten Löwinnen zu nutzen und machten mit dem letzten Treffer 38 Sekunden vor Schluss durch Anja Schwenk endgültig den Deckel drauf.

Der dritte Sieg im dritten Spiel zum 100-jährigen Handballjubiläum der SG Bettringen. Die Frauen 1 hatten nun auch ihren Teil zum Feiern beigetragen. Am Wochenende geht es nun nochmal darum, ein letztes Mal alle Kräfte zu mobilisieren. Die Roten Löwinnen wollen ihre erste, erfolgreiche Oberligasaison so beenden, wie sie sie im September 2025 begonnen haben: mit einem Sieg gegen den Mitaufsteiger VfL Pfullingen.

Ein großes Dankeschön geht außerdem an die sehr kurzfristig eingesprungenen Aushelferinnen, die in dieser angespannten Personalsituation sofort zur Stelle waren.

Es spielten: Lucy Linder, Alessa Widmann – Anja Schwenk (8/2), Maya Hartmann (8), Mailin Fuchs (6), Melina Wamsler (3), Linda Barthle (2), Jana Dammenmiller (1), Emma Riek (1), Leonie Riek, Laura Emele, Lena Stadelmaier, Annika Krieg


Vom Fehlstart zur Dominanz – HSG M1 feiert Heimsieg im Jubiläumsspiel

Die HSG Bargau/Bettringen hat ihr Jubiläumsspiel anlässlich „100 Jahre SG Bettringen Handball“ mit einem überzeugenden 40:32 (19:17)-Heimsieg gegen den HC Winnenden abgeschlossen. Vor gut gefüllter Uhlandhalle entwickelte sich dabei zunächst eine Partie mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern – inklusive emotionaler Abschiede zum Spielende.

Der Start verlief aus Sicht der Roten Löwen alles andere als optimal. Geprägt von technischen Fehlern und einer schwachen Chancenverwertung geriet die HSG früh deutlich ins Hintertreffen und lag schnell mit 2:7 zurück. Winnenden nutzte diese Phase konsequent aus und setzte die Gastgeber mit hohem Tempo unter Druck. Doch die M1 zeigte im Anschluss die richtige Reaktion. Mit zunehmender Spielzeit legten die Hausherren den Schalter um und präsentierten sich deutlich entschlossener. Der Angriff agierte konsequenter, während sich die Abwehr – wie gewohnt – zu einem stabilen Bollwerk entwickelte. Getragen von dieser Leistungssteigerung kämpfte sich die HSG zurück ins Spiel und glich aus. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Gastgeber schließlich eine knappe 19:17-Führung.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen und Winnenden konnte zum 20:20 ausgleichen. Doch die HSG behielt die Kontrolle und ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Entscheidend war dabei vor allem das Tempospiel in Kombination mit einer weiterhin stabilen Abwehrleistung. Auch auf der Torhüterposition zeigte die HSG eine konstant starke Leistung: Marc Leibner und Noah Hartmann überzeugten mit wichtigen Paraden und gaben der Defensive zusätzlichen Rückhalt. In der Schlussphase setzte sich Bargau/Bettringen schließlich entscheidend ab. Spätestens in den letzten zehn Spielminuten war klar, dass die Punkte in der Uhlandhalle bleiben würden. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung weiter aus und sorgten mit dem 40:32-Endstand für einen verdienten Heimsieg.

Die Schlussphase der Partie sorgte für besondere Emotionen. Für Marc Leibner und Felix Krieg war es der letzte Heimauftritt in der Uhlandhalle, bevor sie nach dem letzten Saisonspiel ihre aktive Karriere beenden werden. Als Felix Krieg kurz vor Spielende mit einem sehenswerten Dreher den 40. Treffer erzielte, kannte der Jubel keine Grenzen. Die Mannschaft stürmte auf die beiden langjährigen Leistungsträger zu und sorgte so für einen echten Gänsehautmoment. Im Anschluss an die Partie wurde auch Co-Trainer Timo Betz offiziell verabschiedet.

Die großartige Stimmung in der Uhlandhalle unterstrich den besonderen Rahmen des Jubiläumsspiels und trug zu einem rundum gelungenen Handballnachmittag bei.

Zum Saisonabschluss reist die HSG Bargau/Bettringen am 2. Mai zur Hbi Weilimdorf/Feuerbach. Anpfiff ist um 20:00 Uhr in der Hugo-Kunzi-Sporthalle in Stuttgart-Feuerbach. Nach dem knappen 30:29-Erfolg im Hinspiel will die HSG auch auswärts noch einmal punkten. Zudem hat sie rechnerisch weiterhin die Chance, die Saison auf dem vierten Tabellenplatz zu beenden.

Es spielten: Marc Leibner, Noah Hartmann (beide Tor), Jonas Schmutzert (8), Simon Rott (6), Florian Krazer (5), Jonas Schwenk (5), Manuel Stelzer (5), Marco Wendisch (4), Manuel Menz (3), Jannik Stängle (2), Felix Krieg (1), Lennard Sonnentag (1), Florian Kraft, Benedikt Ocker, Tim Stadelmaier, Jonathan Beringer


M2 feiern final den Klassenerhalt

Zum letzten Heimspiel in dieser Saison begrüßte man die Gäste aus Winnenden.
Das Hinspiel konnte man mit gerade einmal acht Feldspielern gewinnen und durch einen Punktgewinn wäre es auch rechnerisch nicht mehr möglich gewesen, abzusteigen. Entsprechend hoch war die Motivation bei allen Spielern.

Der Beginn der Partie verlief aber nicht wie geplant und so geriet man nach fünf Minuten mit 2:4 ins Hintertreffen.
Von da an fand man aber in der Defensive immer besser ins Spiel und konnte sich auf das eigene Tempospiel fokussieren.
Die Folge war ein 6:0-Lauf innerhalb von sechs Minuten und die Gäste stellten auf eine Manndeckung gegen Julian Weinhold um. Sofort zückte Coach Mathis Munser seine erste Auszeit und stellte auf ein 7:6 um. Gekonnt wurde die resultierende Überzahl ausgespielt und man zog Tor um Tor weg. Die Folge war die erste Auszeit der Gäste beim Stand von 12:6 nach 22 Minuten. Bis zur Halbzeit spielte man aber weiterhin eine sehr konsequente Abwehr und fand auch im Angriff so gut wie immer passende Lösungen.

Die Seiten wurden nach 30 Minuten beim Stand von 18:11 gewechselt.

Dem Trainer war es wichtig, sich nicht auf der deutlichen Führung auszuruhen, sondern nochmals eine Schippe draufzulegen.
Genau das taten die Jungs und konnten die Führung bis zur 47. Minute auf 25:15 ausbauen.
Aufseiten der HSG testete man die letzten Minuten der Partie noch unterschiedliche Konstellationen und übte das 7:6 im Wettbewerb. 

Letztendlich wurde die Partie beim Stand von 29:22 beendet und die Freude aufseiten der Roten Löwen war enorm.
Durch diesen Sieg hat man sich Tabellenplatz 6 gesichert und spielt dadurch auch in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga. Ein klasse Ergebnis in der extrem starken und ausgeglichenen Liga. Man hat am kommenden Wochenende beim letzten Spieltag sogar noch die Chance, durch einen Sieg den 5. Tabellenplatz zu erreichen, was natürlich überragend wäre. Dieser Platz 5 wäre die Kirsche auf der Sahnetorte, doch auch wenn es nicht reicht, sind alle Mannschaftszugehörigen stolz auf ihre Leistung über die komplette Saison.

Wir bedanken uns bei allen Fans und Unterstützern, welche uns Woche für Woche – vor allem bei den Heimspielen – lautstark unterstützt haben.

Jetzt gilt es, das letzte Saisonspiel sauber über die Bühne zu bringen, um sich dann in die wohlverdiente Pause zu verabschieden!

Es spielten: Simon Stütz, Fabio Emele (beide Tor), Chris Barthle, Alexander Seewald (1), Marius Kreilinger (5), Daniel Barthle (3), Sebastian Santiago Paul Helmut Koscheluh, Leo Mayer (4), Lukas Knoblauch, Steffen Barthle (3), David Ritz, Julian Weinhold (8), Timo Schramm (5)


HEIMSIEG DER FRAUEN 3 IM LETZTEN SAISONSPIEL

Die HSG Bargau/Bettringen 3 meistert ihr letztes Saisonspiel mit einem 27:23-Heimsieg gegen den TV Mögglingen. Die Löwinnen zeigen an diesem Tag ihr ganzes Potenzial und belohnen sich mit einem starken Auftritt zum Saisonabschluss.

Vor rund 100 Zuschauern in der Uhlandhalle startete der TV Mögglingen besser in die Partie und lag nach einer Viertelstunde mit 5:8 vorne. Doch die HSG-Löwinnen fanden über Kampf und Teamgeist zurück ins Spiel, erzielten im zweiten Viertel sechs Treffer und stellten zur Halbzeit auf 11:11. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange ausgeglichen, ehe sich die HSG in der Schlussphase absetzen und den 27:23-Endstand herstellen konnte. Die Löwinnen überzeugten dabei vor allem als Team, das bis zur letzten Minute füreinander gearbeitet hat.

Besonders emotional wurde es nach der Schlusssirene: Die Mannschaft und die Fans verabschiedeten sich mit großem Applaus und viel Dankbarkeit von den Spielerinnen Laura Wanner, Laura Frey, Caroline Lerch und Rebecca Waibel sowie der Trainerin Angelika Banek.

Trotz aller Wehmut fand der Tag einen schönen Abschluss: Team und Trainerteam ließen die Saison nach dem Spiel noch gemeinsam ausklingen.

Danke an alle, die diese Saison an unserer Seite standen.

Es spielten: Saskia Svoboda (Tor), Jennifer Kretschmer (4), Caroline Lerch (4), Jannica Moebert (4), Barbara Streit (3), Laura Wanner (3), Laura Frey (3), Vanessa Weinhold (2), Carmen Derst (1), Saskia Huttenlauch (1), Louisa Kornau (1), Marie Lange (1), Hanna Beißwanger, Alina Haag, Elena Kolb


WJC1: OBERLIGA GESICHERT – REGIONALLIGA WEITERHIN IN REICHWEITE

Während beim unserem Verein das Jubiläumswochenende gefeiert wurde, war die weibliche C1 auswärts in der Schwarzhornhalle in Waldstetten im Einsatz – mit dem Ziel, sich in der Qualifikation zur Regionalliga zu beweisen.

Souveräner Auftakt
Im ersten Spiel gegen die SG Heidenheim-Steinheim erwischte die HSG einen perfekten Start. Mit einer stabilen Abwehr und hohem Tempo im Angriff ließ man dem Gegner keine Chance und gewann deutlich mit 24:6.

Schwacher Beginn kostet besseres Ergebnis
Im zweiten Spiel gegen die HSG Hossingen-Meßstetten verschlief das Team jedoch die Anfangsphase und geriet früh in Rückstand. Trotz einer Leistungssteigerung kämpfte sich die Mannschaft nicht mehr entscheidend heran und unterlag mit 14:19.

Dennoch reichte es als Tabellenzweiter der Gruppe 3B für den Einzug in die nächste Runde – die Punkte wurden mitgenommen.

Fehlerreiches Spiel gegen Bottwar
In der anschließenden Runde (Gruppe 3E) traf man auf die Handballregion Bottwar SG. Hier zeigte die HSG ihre schwächste Turnierleistung: Zu viele technische Fehler und eine inkonsequente Abwehr führten zu einer verdienten 14:16-Niederlage, auch wenn mehr möglich gewesen wäre.

Versöhnlicher Abschluss
Im letzten Spiel gegen die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf zeigte die Mannschaft nochmals eine klare Reaktion. Mit verbesserter Defensive und mehr Konsequenz im Abschluss sicherte man sich einen 18:12-Erfolg.

Fazit
Mit dem dritten Platz in der Endabrechnung ist die Qualifikation für die Oberliga bereits sicher – ein wichtiger Meilenstein. Gleichzeitig bleibt die Chance auf die Regionalliga bestehen: Am 9. Mai kann sich die HSG in einer weiteren Runde noch für die höchste Spielklasse qualifizieren.

Die Mannschaft hat wichtige Erfahrungen gesammelt und bewiesen, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann. Nun gilt es, weiter a den Details zu arbeiten und die nächste Chance zu nutzen.

Es spielten: Liz Staudenmaier, Johanna Kottmann (Tor); Mia Marić, Mia Sünder, Luisa Traub, Clara Betz, Fine Krätzer, Theresa Gentner, Marie Hackl, Lena Kurz, Vivien Rupp, Pia Grieser, Lotta Keyßner, Alice Richter, Emilia App

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