Handball-Oberliga: Nach dem sensationellen 29:30-Auswärtssieg beim Spitzenreiter der SG H2Ku Herrenberg am vergangenen Wochenende kommt es nun am Sonntag um 18 Uhr in der Bettringer Uhlandhalle zum nächsten, richtungsweisenden Spiel der Roten Löwinnen in der Handball-Oberliga Staffel 2 gegen die Dolphins des TSV Denkendorf.
Es läuft im Moment vieles nach Plan bei den Gmünder Vorstädterinnen. Mit aktuell 21:7 Punkten und Tabellenrang 2 hat sich das Team in der Spitzengruppe festgesetzt. Die führenden Mannschaften liegen im Moment alle eng beisammen. So trennen den Tabellenfünften, die SG Weinstadt (18:8), und den Tabellenführer, die SG H2Ku Herrenberg (22:6), gerade mal zwei Verlustpunkte. Zu diesem Quintett zählt auch der nächste Gegner der HSG, der TSV Denkendorf.
Dabei profitiert das Team aus dem Landkreis Esslingen vor allem von seiner exzellenten Abwehrarbeit. Einen Vorgeschmack darauf gab es für das Team um Trainer Klaus Schwenk bereits im Hinspiel, welches die HSG mit viel Mühe mit 24:19 für sich entscheiden konnte. Die Hintermannschaft des TSV Denkendorf ließ den Angreiferinnen der HSG keinen Raum, um ihr gefürchtetes 1-gegen-1-Spiel aufzuziehen. „Hier brauchen wir diesmal bessere Antworten“, so Klaus Schwenk vor dem Spiel.
Die Gegnerinnen zeichnen sich jedoch nicht nur durch ihre kompromisslose Abwehrarbeit aus. Mit Jule Riehs haben sie eine torgefährliche Rückraumspielerin in ihren Reihen. In 13 Begegnungen erzielte Riehs bisher 87 Treffer und gehört damit zu den torgefährlichsten Spielerinnen in der Liga.
Die Dolphins aus Denkendorf konnten bislang noch kein Spiel gegen eine Mannschaft aus der Spitzengruppe für sich entscheiden. Das Ziel der Roten Löwinnen wird sein, dass es auch am Sonntagabend so bleibt. Wenn es dem Team um Kapitänin Anja Schwenk gelingt, die eigene defensive Stabilität und ihren unschlagbaren Teamgeist auf die Platte zu bringen, sollte die HSG auch gegen diesen unangenehm zu spielenden Gegner eine Chance haben.
Verzichten muss Trainer Klaus Schwenk auf die beiden Rückraumspielerinnen Mailin Fuchs und Laura Emele. Durch das Selbstvertrauen aus den letzten Spielen sollte es dem Team jedoch gelingen, auch diese Lücken zu schließen.
Die Roten Löwinnen setzen dabei am Sonntag in der Uhlandhalle auf ihre zahlreichen und lautstarken Fans, die hoffentlich dem Spiel den entsprechenden stimmungsvollen Rahmen verleihen.